Kopfhaut-Berater


Um das passende Pflegeprogramm zu finden, müssen wir zunächst einmal wissen, wie wir unsere Kopfhaut einzuschätzen haben. Wir unterscheiden dabei vier sogenannten Kopfhauttypen anhand des dermalen Stoffwechsels, der Reaktion auf äußere Einflüsse und der Beschaffenheit des Haares. Im Zweifel hilft Ihnen Ihr Friseur bei der Einordnung sicher gerne weiter.

Normal / Trocken
Bei einer trockenen Kopfhaut ist die Talgproduktion beeinträchtigt, was zu glanzlosem Haar und im späteren Verlauf zu trockenen Abschuppungen führen kann. Trockene Schuppen erkennt man daran, dass man sie zwischen den Fingerspitzen nicht zerreiben kann. Eine normale Kopfhaut stellt sich als unproblematisch dar, sollte aber ebenso intensiv vor allem mit Feuchtigkeit gepflegt werden.

Fein / Sensibel
Wer eine sensible Kopfhaut hat, kennt die typischen Symptome. Die Kopfhaut reagiert gereizt auf (aggressive) Haarwäschen, Kämmen und Föhnen begleitet von einem leichten bis unangenehmen Juckreiz. Das Haar kann häufig nur dünn und kraftlos nachwachsen.

Fettig / Schuppig
Dass eine Kopfhaut fettet ist ein natürlicher und gewünschter Prozess. Wenn das Haar jedoch jeden Tag oder häufiger gewaschen werden muss, weil der Ansatz schnell nachfettet, spricht man von einer fettigen Kopfhaut. Häufig wird diese von fettigen Schuppen und einem Juckreiz begleitet. Die fettigen Schuppen sind meist gelblich und lassen sich zwischen den Fingerspitzen zerreiben.

Strapaziert
Eine strapazierte Kopfhaut ist gerötet oder durch chemische Behandlungen irritiert. Das Haar ist durch Färbungen oder chemische Behandlungen spröde, glanzlos und brüchig. Coloriertes Haar braucht eine besondere Zuwendung, damit die Farbe im Haar gepflegt und erhalten bleibt. Aber auch die Kopfhaut leidet unter diesen Einflüssen und benötigt eine entsprechende Fürsorge.